Autogenes Training:   

Die Geschichte des Autogenen Trainings

Seinen Ursprung hat das Autogene Training (AT) in Deutschland. Es wurde in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts von Johannes Heinrich Schultz, einem Berliner Arzt, als eine Technik der konzentrativen Selbstentspannung entwickelt. Den Hintergrund bildeten dabei seine umfangreichen Erfahrungen mit der Suggestions- und Hypnosebehandlung.

Was ist Autogenes Training und wie wirkt es?

Die Wirkung des Autogenen Trainings ist durch zahlreiche Studien wissenschaftlich nachgewiesen. Über Selbstsuggestionen wird die sogenannte organische Umschaltung in einen Entspannungszustand erreicht.

In einem AT-Einführungskurs werden sieben Elemente (Formeln) der Grundstufe nacheinander trainiert. Deren Entspannungswirkungen werden aufgebaut, intensiviert und automatisiert, so dass Sie später die organische Umschaltung auf den Entspannungsmodus innerhalb weniger Sekunden erreichen, mit den entsprechenden positiven Effekten für Körper, Geist und Seele.

Konkret bedeutet das: Mit den erlernten Formeln und regelmäßigem Training beeinflussen Sie Ihr Unterbewusstsein hin zu einem zufriedenen, entspannten und gesundem Leben.

In der Mittelstufe des Autogenen Trainings erarbeiten wir mit Ihnen gemeinsam individuelle Formeln. Mit diesen formelhaften Vorsätzen kann in die körperlichen und geistig-seelischen Regulationsvorgänge eingegriffen werden. Die Selbstheilungskräfte werden angesprochen und aktiviert. Formelhafte Vorsatzbildungen sind also Anregungen, Einstellungen oder Aufträge, die sich im Zustand der Versenkung vorgestellt und so im Unterbewusstsein manifestiert werden. Da unser Unterbewusstsein so konzipiert ist, Aufträge umsetzen zu müssen, findet eine Anpassung statt.

Das Autogene Training erfordert vor allen Dingen in den ersten Wochen und Monaten regelmäßiges Üben. Der Körper und die Zellen müssen die Umstellung lernen (Stoffwechselumstellung, Atmungsregulierung, hormonelle Abläufe etc.).

Planen Sie 15 Minuten am Tag für das Autogene Training ein – es lohnt sich!

Ziele und Anwendungsbereiche   

  • Bluthochdruck
  • Asthma Bronchiale
  • Allergien
  • Akute + chronische Schmerzzustände
  • Magen-und Darmbeschwerden
  • Stress + stressabhängige körperliche Beschwerden
  • Schlafstörungen
  • Nervosität
  • Spannungskopfschmerzen und Migräne
  • Rauchentwöhnung
  • Suchtverhalten
  • Essstörungen
  • Angst- und Panikstörungen
  • Leichte bis mittelstark ausgeprägte Depression
  • Rehabilitation bei Burnout und Depression u. v. m.

Persönliche Voraussetzungen zum Erlernen der Methode

Sie benötigen keinerlei Vorkenntnisse.

Übungsgrundlagen

Sie können das AT im Liegen oder im Sitzen üben, wie es für Sie am angenehmsten ist.

Den Einstieg bildet eine Phase zur allgemeinen Beruhigung von Körper und Psyche. Dann werden Übungen zum Erleben von Schwere und Wärme, zur Beruhigung von Herzschlag und Atem, zur vermehrten Durchblutung der Bauchorgane sowie zur Entspannung des Kopfes durchlaufen. Das Ziel ist im Wesentlichen die Muskelspannung und die Regulation des vegetativen Nervensystems, verbunden mit einer beschleunigten psychophysischen Erholung.

Gelassene Grundeinstellung

Wichtig ist auch beim Autogenen Training, dass nichts erzwungen wird. Es geht nicht darum Formeln oder Suggestionen sofort zu beherrschen. Es geht um eine gelassene Grundhaltung ohne inneren oder äußeren Leistungsdruck. Allein diese Grundeinstellung führt bereits zum Abbau von Spannungen und Blockaden.

Alles kann – nichts muss.

Die 7 Formeln des Autogenen Training:

„Meine Arme sind ganz schwer.“

„Meine Arme sind angenehm warm.“

„Meine Atmung ist ruhig und regelmäßig. Es atmet mich.“

„Das Herz schlägt ruhig und regelmäßig.“  oder „Puls ruhig und regelmäßig“

„Das Sonnengeflecht ist ganz ruhig und strömend warm.“

„Die Stirn ist angenehm kühl.“

„Das Schulter-Nacken-Feld ist ganz ruhig, schwer und warm.“

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