Qi Gong:   

Die Geschichte

Qi Gong wurde in China von „Eingeweihten“ für die königlichen Familien entwickelt. Es sollte dazu dienen, die Gesundheit der Königsfamilie zu erhalten. Dafür haben Zen-Priester und Samurai gemeinsam im Palast des Kaisers über lange Jahre trainiert und Übungen für Körper, Geist und Seele erarbeitet. Es war den Mitgliedern der edlen Familie vorbehalten, diese Übungen zu praktizieren.

Im Rahmen der TCM-Bewegung (TCM = Traditionelle chinesische Medizin ) fand  Qi Gong vor Jahrzehnten auch zu uns.

Was ist Qi Gong und wie wirkt es?

Qi Gong bedeutet soviel wie „arbeiten an der Lebensenergie (Qi )” und lehrt heilgymnastische und meditative Übungen. Da die Bewegungsabläufe langsam, harmonisch und fließend sind, eignet sich Qi Gong sehr gut auch für ältere und schwache Menschen. Es führt zur Aufnahme neuer Energie aus der Natur, löst Blockaden, stärkt die Abwehrkräfte, baut Stress und Ärger ab. Die Stoffwechselvorgänge im Körper werden harmonisiert, der Fluss des Lebens gestärkt.  Bei Herzkreislaufbeschwerden, Nervenleiden, Rheuma, Erschöpfungszuständen, Nervosität, Rücken- und Gelenkbeschwerden, um nur einige zu nennen, hat Qi Gong eine heilende Wirkung.

Es gibt viele verschiedene Arten des Qi Gong. Grob kann man diese Richtungen in stilles Qi Gong und Qi Gong in Bewegung unterteilen. Das stille Qi Gong arbeitet fast ausschließlich mit Gedankenkraft. Qi Gong in Bewegung hat vorgegebene Übungssequenzen. Egal welches Qi Gong wir anwenden, es wirkt ausgleichend auf die Abläufe im Körper. Beispielsweise wird der Liquorfluss (Fluss der Gehirnflüssigkeit) durch den sogenannten großen und kleinen Kreislauf reguliert und dies ausschließlich durch die Kraft der Vorstellung.

Voraussetzungen zum Erlernen der Methode   

Sie benötigen keinerlei Vorkenntnisse. Parallel zum Qi Gong können andere Übungsformen (z. B. andere Qi Gong Stile, Yoga, Taiji etc.) praktiziert werden. Die Bewegungsphase sollte bei Bluthochdruck, Glaukom und Schwindel nicht ausgeführt werden, ebenso nicht bei starker körperlicher Schwäche sowie während der Menstruation.

Exkurs ins Qi Gong

Die Grundstellung:

  • Schulterbreiter Stand mit leicht gebeugten Knien
  • Beide Arme hängen locker an den Seiten
  • Schultern entspannt

Vor den eigentlichen Übungen kommen wir zur Ruhe und befreien den Geist, in dem wir uns auf den Atem konzentrieren.

Atmen Sie dazu tief in den Bauch ein. Die Baudecke hebt sich dabei ganz leicht. Atmen Sie aus. Lassen Sie den Atem komplett ausströmen. Wiederholen Sie dies 3 x hintereinander und der Körper und Geist kommen bereits zur Ruhe.

Es wird empfohlen 30 Minuten täglich zu üben. Dies sollte Ihr Ziel sein. Sie können aber mit der Zeit beginnen, die für Sie stimmig ist, auch wenn dies nur 5 oder 10 Minuten sein sollten. Wichtig ist das regelmäßige Üben, damit der Körper die positive Veränderung hin zu einem gesunden und ausgeglichenem Leben einleiten kann.

Gelassene Grundeinstellung

Wichtig ist auch beim Qi Gong, dass nichts erzwungen wird. Es geht nicht darum Techniken besonders„gut“ oder „korrekt“ durchzuführen. Es geht um eine gelassene Grundhaltung ohne inneren oder äußeren Leistungsdruck.

Ich werde oft gefragt, ob Qi Gong mit Yoga oder Taiji (Tai Chi) zu vergleichen ist?

Als Meisterin des Shōtōkan Karate  habe ich viele Jahre asiatische Künste studiert und praktiziert und mich natürlich mit anderen Übungsformen beschäftigt.  Daher kann ich sagen, dass alles denselben Ursprung hat, die gleiche „Idee“ – nämlich, dass Körper und Geist nicht getrennt zu betrachten sind. Alles ist eins. Ohne unseren Geist würde unser Körper sterben.

Bewegungen und Abläufe der einzelnen Übungsarten ähneln sich oftmals. Qi Gong ist eine der sanftesten Übungsformen und kann bis ins hohe Alter praktiziert werden. Es ist eine ganz wunderbare Art Glück und Gesundheit zu pflegen.

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